Helmern muss auch im Winter sicher erreichbar sein

GRÜNE unterstützen Ortschaft

Von der Bushaltestelle an der K 20 zwischen Helmern und Fölsen ist nur noch der Pfosten des Haltestellenschildes übrig geblieben. Er steht für die bisherige wintertaugliche Straßenanbindung von Helmern. Dass die Schulkinder der Ortschaft auch zukünftig im Winter sicher unterwegs sind, dafür setzen sich ein (v. l.): Antonius Aufenanger und Martina Denkner, GRÜNE Kreistagsfraktion, Dagmar Glinz und Nicola Horsthemke, Helmern, sowie Gisbert Bläsing, Sprecher der GRÜNEN Kreistagsfraktion.

Die GRÜNE Kreistagsfraktion unterstützt das Anliegen der Willebadesser Ortschaft Helmern nach einer ganzjährigen sicheren Verkehrsanbindung. Die bisher im Winter von der heimischen Bevölkerung bevorzugt genutzte Straße nach Fölsen ist in einem schlechten Zustand und soll nach dem Wegekonzept des Kreises auf Dauer entfallen.

 

Nach Auskunft von Dagmar Glinz und Nicola Horsthemke sind die Alternativstrecken nach Helmern im Winter problematisch. „Die Straßen über den Griesenberg und den Osterberg haben viel mehr Gefälle und engere Kurven. Zudem sind sie stärker von Schneeverwehungen und von gefährlicher Glatteisbildung betroffen“, beschreiben sie die Nachteile der nach dem Konzept des Kreises verbliebenen Strecken. Im vergangenen Winter sei durch die veränderte Streckenführung selbst der Schulbusverkehr nicht mehr gewährleistet gewesen, berichten die beiden Mütter.

 

„Es ist klar, dass die Situation so nicht bleiben kann und bis zum Winter eine Lösung gefunden werden muss“, fasst Gisbert Bläsing, Fraktionssprecher der GRÜNEN zusammen. „Auch im Winter müssen die Kinder aus Helmern sicher zur Schule gelangen, müssen die Arbeitswege der Berufspendler sicher sein und müssen Rettungsfahrzeuge im Notfall problemlos den Ort erreichen.“

 

Möglicherweise könne die Stadt Willebadessen einen Beitrag zur Lösung leisten, indem sie die K 20 zwischen Helmern und Fölsen als kommunale Straße übernimmt, regen die GRÜNEN an.

 

 
12.09.12

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