BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

DIE GRÜNEN IM KREIS HÖXTER

Carsharing im ländlichen Raum möglich machen

16.11.22

Seit langem gibt es in Großstädten neben einem gut ausgebauten ÖPNV wirtschaftlich betriebene Carsharing-Angebote. Sie ermöglichen eine flexible Mobilität für diejenigen, die sich kein eigenes Auto leisten können oder wollen. Damit auch im ländlichen Raum solche Angebote entstehen können, hat das von Oliver Krischer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, geführte Landesverkehrsministerium in NRW die Fördermittel deutlich erhöht. Davon kann auch der Kreis Höxter mit seinem auf den Weg gebrachten Carsharing-Projekt profitieren. Darüber freuen sich die GRÜNEN im Kreis Höxter.

„Es ist gut und richtig, deutlich mehr finanzielle Mittel als bisher für den Start von Carsharing im ländlichen Raum zur Verfügung zu stellen“

 macht Anne Rehrmann, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter, die Position ihrer Partei deutlich.

„Um die Angebote attraktiv zu machen, braucht es eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen und Standorten, die für die Nutzung zur Verfügung stehen. Wenn die Carsharing-Angebote nach einer solchen öffentlich finanzierten Anlaufphase genügend Kundinnen und Kunden haben, können sie wirtschaftlich weitergeführt werden und benötigen keine öffentlichen Mittel mehr. Anfänglich mehr zu investieren, ist insgesamt effektiver und langfristig günstiger für die öffentlichen Haushalte. Durch ein gutes Carsharing-Angebot wird es für die Bürgerinnen und Bürger möglich, auf ein eigenes Auto zu verzichten und somit Geld und Ressourcen zu sparen, wenn sie das möchten. Fahrzeuge für viele Personen nutzbar zu machen, ist ein Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. Dieses Ziel hat sich die Landesregierung gegeben, deshalb ist es folgerichtig, dass sie die Kommunen hierbei finanziell unterstützt und diese Förderung erhöht.“

 erläutert Anne Rehrmann.

Die geplante Einführung des 49-Euro-Tickets ziele grundsätzlich in dieselbe Richtung, Mobilität nachhaltiger zu machen. Hier bedürfe es jedoch zwingend weiterer Maßnahmen zur Verbesserung des Angebotes im ländlichen Raum, betont Anne Rehrmann.