„Der Kreis muss jetzt aktiv werden!“ diese Forderung richten die GRÜNEN im Kreis Höxter an den Landrat Spieker. Daher haben sie beantragt, dass die Verwaltung in der nächsten Kreistags-Sitzung darüber berichtet, was sie unternehmen will, um die weitere Versalzung der Weser durch die Firma Kali&Salz zu verhindern. Es sei „sehr unglücklich“, dass die Sitzung des zuständigen Umweltausschusses ausfällt mit der Begründung, es gebe keinen Beratungsbedarf.
Die GRÜNEN kritisieren scharf, dass es Kali&Salz durch die neue Pipeline nach Philippsthal an der Werra möglich wird, auch bei Hochwasser soviel Salz in die Weser einzuleiten, dass die alten und viel zu hohen Grenzwerte gerade noch eingehalten werden. Diese Grenzwerte gelten pro Kubikmeter Weser/Werrawasser. Das führt unterhalb der Einleitung dann dazu, dass das Salz auf den überschwemmten Feldern, Wiesen und Hausgärten abgelagert wird.
„Wir rufen alle Anlieger auf, gegen den Bau der Pipeline nach Philippsthal Einwendungen zu erheben. Das ist das gute Recht nicht nur jedes Weseranliegers, sondern auch jedes Bürgers!“ so Gisbert Bläsing, Vorsitzender der GRÜNEN im Kreistag.
Die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren liegen bis zum 22. September in den Rathäusern Beverungen und Höxter aus. Einwendungen können bis zum 6. Oktober gemacht werden.
Die GRÜNEN: „Die Weser gehört nicht einer Firma allein, sondern allen Menschen, die an und mit und von ihr leben!“
30.08.2010 MD
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