BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

DIE GRÜNEN IM KREIS HÖXTER

Regionalität finden alle gut.

Die regionale Vermarktung von Produkten spielt hierbei eine große Rolle. Um diese zu stärken, haben der Biohof Engemann und die Regionalbewegung die Idee eines Wertschöpfungszentrum ins Leben gerufen. Und so wird das ehemalige Kornhaus in Eissen als Standort ins Visir genommen.

 

Der GRÜNE Landtagsabgeordnete und Sprecher für Landwirtschaft,Natur-,Umwelt-,Tier – und Verbraucherschutz Norwich Rüße war zusammen mit unserer Landtagskandidatin Uta Lücking und den anderen Akteur*innen vor Ort. Rüße begrüßte dieses Projekt ausdrücklich: 

„Die Landesebene kann hier besonders die strukturelle Unterstützung leisten. Den gesellschaftlichen Wert, den so ein Wertschöpfungszentrum vor Ort leistet, gilt es mit zu fördern und zu finanzieren. Wir wollen eine Förderkultur etablieren, die sich nach wünschenswerten Inhalten richtet und diese liegen hier vor .“

Uta Lücking fand verbindende Ansätze zwischen ihren Themenschwerpunkten Bildung und Regionale Wertschöpfung: „Hier kann ein großartiger, außerschulischer Lernort für die landwirtschaftlichen und regionalen, wirtschaftlichen Prozessen entstehen! Die direkte Vernetzung lokaler Unternehmenden mit den jungen Leuten bietet für alle einen Mehrgewinn.“

Impressionen vom GRÜNEN Flohmarkt

Impressionen vom GRÜNEN Flohmarkt

„Was du heute kannst besorgen, das verändert Morgen!“

Das Wetter hatte ein Einsehen und stoppte den Regen kurz vor dem Aufbau des GRÜNEN Flohmarktes am vergangenen Samstag vor dem Driburger Rathaus.

Und obwohl es am letzten April-Tag richtig Mai-kühl war, waren doch noch mehr Stände dabei als beim letzten Mal im September.

Erneut war das Motto: nachhaltig Kaufen und Verkaufen! Warum sollen gute Sachen weggeworfen werden, wenn sie gut noch weiter genutzt werden können?

Uta Lücking betonte bei der Eröffnung, wie wichtig es ist, schonend mit Ressourcen umzugehen: „Nachhaltig einkaufen kann ganz einfach sein, und auf dem Flohmarkt spart man zusätzlich auch noch einiges an Geld.“

So gab es Bekleidung, Spiele, Bücher, Schallplatten, Pflanzen, Geschirr und Küchengeräte und vieles Mehr, für wenig Geld. Wir GRÜNE freuen uns, dass die Sachen neue Besitzer gefunden haben.

Die Standgebühren gehen diesmal an die Ukraine-Hilfe der Aktion „Deutschland hilft“. Aber auch das Spendenschwein für die Ukraine war bis zum Nachmittag gut gefüttert worden. Etwas aufgerundet können wir wieder 400€ überweisen. Allen Spenderinnen und Spendern dafür ganz herzlichen Dank!

 

Gemeinwohl-Ökonomie überzeugt und zieht Kreise

Von ihrem Besuch des östlichsten Kreises von NRW nimmt die Vorsitzende der Landtagsfraktion der GRÜNEN Verena Schäffer viele anregende Eindrücke für ihre politische Arbeit mit. Kern ihres Besuchsprogramms ist ein Gespräch bei der Vereinigten Volksbank über die Gemeinwohl-Ökonomie und ihre konkrete Anwendung im Kreis Höxter. „Ich bin sehr beeindruckt von Ihrer Zukunftsorientierung und wie es Ihnen gelingt, die Menschen für diese nachhaltigen Ideen zu gewinnen“, zollt Verena Schäffer ihren Gesprächspartnern große Anerkennung: Brakels Bürgermeister Hermann Temme, Birger Kriwet und Thomas Göke von der Vereinigten Volksbank sowie Christian Einsiedel von der Stiftung Gemeinwohl-Ökonomie NRW.

 

Uta Lücking, die Landtagskandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Kreis Höxter, hat ihre Kandidatur bereits mehrfach dafür genutzt, die Gemeinwohl-Ökonomie landesweit bekannter zu machen. So ist ihr auch die Einladung der prominenten Landespolitikerin in den Kreis Höxter willkommener Anlass, dieses Thema in den Mittelpunkt zu stellen. „Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine parteipolitisch wie auch wirtschaftlich unabhängige Initiative zur nachhaltigen Entwicklung,“ merkt Uta Lücking an. „Natürlich kann ich im Wahlprogramm der GRÜNEN viele Bezüge dazu feststellen.“ Auch ihre eigenen Schwerpunkte der Bildungspolitik und der Stärkung der ländlichen Räume könne sie vielfach mit den Zielen der Gemeinwohl-Ökonomie verknüpfen.

 

„Wir sind als Kommune schon per Gesetz dem allgemeinen Wohl verpflichtet. Für mich ist es daher naheliegend, diesen innovativen Impuls aufzugreifen und anzuwenden,“ gibt Brakels Bürgermeister Hermann Temme einen Einblick in die Umsetzung der Gemeinwohl-Ökonomie in seiner Stadt. Birger Kriwet und Thomas Göke knüpfen an diesen Gedanken an. „Die Vereinigte Volksbank versteht sich zuallererst als Genossenschaft. Wir haben eine Aufgabe für die Menschen und ihre Nöte und unsere Region.“ Die Gemeinwohl-Ökonomie sei für die zukunftsfähige Ausrichtung der Genossenschaft ein wichtiger Impulsgeber und habe bereits sehr viel Innovationskraft im Unternehmen entfaltet. „Wir machen uns zu eigen, in und für eine gesunde Umwelt unser Leben und Wirtschaften zu gestalten“, erläutert Vorstand Birger Kriwet. Unter diesem Leitziel entstünden derzeit zahlreiche neue Projekte. „Unser stärkster Hebel für eine nachhaltige Entwicklung sind die Produkte, die wir anbieten. So werden neben den etablierten Kreditkriterien wie Bonität und Qualität von Sicherheiten mehr und mehr auch Nachhaltigkeitskriterien hinzukommen. Auf diesem Weg werden wir unsere Kunden aktiv begleiten“, nennt Birger Kriwet einen zentralen Aspekt, wie die Genossenschaft sich für die Zukunft aufstellen will. Die Akzeptanz sehe er bei entsprechender Überzeugungsarbeit gegeben.

 

Christian Einsiedel, der die Stadt Brakel und die Vereinigte Volksbank im Rahmen des LEADER-Projekts „Gemeinwohl-Region Kreis Höxter“ bei ihrer Entwicklung begleitet hat, gibt Verena Schäffer einen Wunsch an die Landespolitik mit auf den Weg: „Die Gemeinwohl-Ökonomie funktioniert als Werkzeug des Wandels, das zeigen die positiven Erfahrungen hier vor Ort. Um das Konzept weiter zu entwickeln und zu evaluieren, halte ich den Aufbau eines vom Land geförderten Forschungsinstituts zur Gemeinwohl-Ökonomie für sehr wünschenswert.“ Sein Vorschlag sei es, dieses Institut im Kreis Höxter anzusiedeln.

 

„Ich freue mich, dass wir im Kreis Höxter so viel Innovationskraft für Nachhaltigkeit entwickeln“, zieht Uta Lücking ein Fazit des Gesprächs. „Das ist ein enorm wichtiger Beitrag, den unsere Region leisten kann: für ihre eigene Attraktivität und Zukunftsfähigkeit, aber auch weit darüber hinaus.“ Und Verena Schäffer ergänzt: „Sowohl die Klimakrise als auch die zweite ökologische Krise, das Artensterben, zeigen uns, dass wir anders leben und wirtschaften müssen. Es ist mit Blick auf unsere Kinder auch eine Frage der Generationengerechtigkeit, welche Lebensgrundlagen wir ihnen hinterlassen. Ich nehme den Optimismus und die Impulse des heutigen Austauschs sehr gerne mit nach Düsseldorf und bin sehr an der weiteren Entwicklung interessiert. Und ich komme gerne bei nächster Gelegenheit wieder in den Kreis Höxter.“

Erd-Charta-Ideenwerkstatt hat Uta Lücking zu Gast

Landtagskandidatin der GRÜNEN informiert sich über die Erd-Charta-Aktivitäten in Warburg

In Warburg entstand bereits 2010 eine aktive Erd-Charta Gruppe um den damaligen Ratsherrn der Grünen, Christian Holtgreve, der zehn Rundbriefe zu Aktivitäten in der Stadt verfasste und im Sommer 2011 mit aktiven LehrerInnen Erd-Charta-Projektwochen an mehreren Schulen organisierte. Die Erd-Charta versteht sich als eine inspirierende Vision grundlegender ethischer Prinzipien für die Entwicklung einer gerechten, nachhaltigen und friedfertigen globalen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Über die Anfänge und die weitere Entwicklung der Erd-Charta-Bewegung informierte sich jetzt die Landtagskandidatin der Bündnisgrünen, Uta Lücking, in einem Hintergrundgespräch bei Christian Holtgreve.

Die Erd-Charta ruft eindringlich auf zu einem guten Zusammenleben aller Menschen im Einklang mit der Natur. Christian Holtgreve, Paulander Hausmann, Vorsitzender der Ökumenische Initiative Eine Welt (ÖIEW), und der langjährige Unterstützer der Erd-Charta Otto Hindenberg erreichten, dass der Rat der Stadt Warburg einstimmig beschloss, die Erd-Charta zu unterzeichnen. Anfang 2012 wurde am Ortseingang der Stadt ein großes Schild aus Edelstahl mit der Silhouette der Stadt, dem Desenberg und dem Erd-Charta-Logo aufgestellt. Neben Warburg sind auch München und Heidelberg Erd-Charta-Städte. Koordinierungsstelle der Internationalen Erd-Charta-Initiative in Deutschland ist die Ökumenische Initiative Eine Welt in Wethen. Sie bündelt und vernetzt die Erd-Charta-Aktivitäten in Deutschland.

„Zwar hat sich die Stadt Warburg in den folgenden Jahren nicht sehr aktiv gezeigt, die Impulse der Erd-Charta in konkrete politische Maßnahmen umzusetzen, aber immerhin haben sich zwei Schulen der Stadt zu Erd-Charta-Schulen erklärt und einige Aktivitäten entfaltet“, berichtet Holtgreve. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Erd-Charta-Beschlusses 2021 hat die Erd-Charta-Beauftragte Valeria Geritzen aus Warburg 2021 ein fünftägiges Festival organisiert, das der Bewegung wieder neue Impulse gab. Regelmäßig trifft sich jetzt eine Ideen-Werkstatt, um nachhaltige Entwicklungen zu etablieren. „Ich organisiere und moderiere die monatlichen Treffen und plane alle Events - in der Umsetzung dann mit der wunderbaren Unterstützung von einem festen Stamm engagierter Ehrenamtlicher von 20 bis 82 Jahren“, so Geritzen. Zuletzt fand am 21.03. die Aktion “Poesie gegen Rassismus” mit knapp 100 Besucher/innen auf dem Marktplatz am Welttag gegen Rassismus statt. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.eci-warburg.de/ein-jahr-erd-charta-ideenwerkstatt/.

Gemeinsam mit Uta Lücking bekräftigt Christian Holtgreve das Ansinnen der Erd-Charta, eine von ökologischen und sozialen Grundsätzen geprägte Gesellschaft zu entwickeln. Mehr denn je gelte es in diesen Tagen, einen schnellen Ausstieg aus der fossilen Energie hin zu regenerativen Energien zu bewirken. Dazu komme eine umfassende Verkehrswende und eine das Klima schützende Landwirtschaftspolitik. „Das Recht aller Menschen auf Trinkwasser, saubere Luft, ausreichende und sichere Ernährung, unvergiftete Böden, Obdach und sichere sanitäre Einrichtungen garantieren und die Bereitstellung der dafür erforderlichen nationalen und internationalen Ressourcen sicherstellen“, so steht es in der Erd-Charta.

Für die Landtagskandidatin Uta Lücking ist auch die soziale Gerechtigkeit ein wichtiger Ansatzpunkt der Erd-Charta.  „Allen Menschen den Zugang zu Bildung und den Ressourcen für einen nachhaltigen Lebensunterhalt verschaffen“, diesen Aspekt der Erd-Charta-Initiative stellt sie heraus.

„Die Einladung zur Teilnahme am nächsten Treffen der Ideenwerkstatt am kommenden Donnerstag, 14.04., habe ich gerne angenommen. Dazu sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Ich freue mich auf den Austausch!“ Das Treffen findet in der Zweiten Heimat, Hauptstr. 45, von 18:30-20:30 Uhr, statt.

 

Globaler Klimastreik in Paderborn

Heute war Uta Lücking in Paderborn beim globalen Klimastreik von FridaysforFuture.

Hier wurde wieder deutlich, wie wichtig der Aktivismus und die politischen Forderungen von FFF sind:

„Die Politik hat erste Ansätze für den weiteren Ausbau für erneuerbare Energien gelegt, aber wir sind noch lange nicht bei einem ausreichenden Tempo“, so Lücking.

Hierfür immer wieder den Druck aus der Zivilbevölkerung zu bekommen, sei unentbehrlich und wichtig.

Weiter beschreibt Lücking die Notwendigkeit von einer schnellst mögliche Unabhängigkeit der russischen Energie- Importe. Diese Maßnahmen müssten aber mit Bedacht umgesetzt werden und unter Berücksichtigung einer konsequenten Umsetzung stehen.