Atomstrom ist riskant, wirtschaftsfeindlich und kostspielig. Kein Wunder, dass die Mehrheit der Bevölkerung am Atomausstieg festhalten will.
Mit einem brüchigen Atomkraftwerk und Atommüllfässern protestierten die GRÜNEN in Bad Driburg gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke.
„Mit unserer Aktion kritisieren wir den verheerenden Atomdeal der Bundesregierung mit den großen Stromkonzernen. Damit wird der bundesweite Konsens des Atomausstiegs ausgehebelt", sagte Wibke Brems, GRÜNE Landtagsabgeordnete in Bad Driburg.
Neben den allgemein bekannten Sicherheitsrisiken durch störanfällige Schrottmeiler und der ungelösten Endlagerfrage hat eine Laufzeitverlängerung negative Konsequenzen für die Wirtschaft.
Die dadurch ausbleibenden Investitionen in erneuerbare Energien schwächen die Bemühungen vieler Unternehmen um eine zukunftsfähige dezentrale und eigenverantwortliche Energieversorgung. Die Laufzeitverlängerungen nützen ausschließlich den Atomkonzernen und zementieren die Macht der Stromriesen.
„Atomkraft ist unvorstellbar teuer," erläutert Martina Denkner, Kreistagsmitglied der GRÜNEN. „Greenpeace hat es aktuell ausgerechnet: 204 Milliarden Euro Subventionen hat die Atomindustrie nach Aussagen der Bundesregierung im Laufe der Jahre bekommen. Dieses Geld haben wir alle gezahlt, und zwar versteckt in unseren Steuern."
Dazu kommen weitere rund 100 Milliarden Euro, die die Bürger wieder über ihre Steuern bis zum geplanten Ausstieg für die Lager Asse, Morsleben und Gorleben zahlen müssen.
„Das bedeutet, dass der Staat seit Jahren jede Kilowattstunde Atomstrom mit 4,3 Cent subventioniert", rechnet Martina Denkner weiter nach: „Würden bei Atomkraftwerken die gleichen Haftungsregeln gelten wie in allen anderen Wirtschaftsbereichen, müsste die Kilowattstunde Atomstrom sogar 2,90 Euro kosten! Das Haftungsrisiko hat die Atomindustrie aber wieder mal auf den Steuerzahler abgewälzt!"
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