Uwe Rottermund, Landtagskandidat der GRÜNEN im Kreis Höxter, weist auf die negativen Konsequenzen hin, die das G9-Jetzt-Volksbegehren für die anderen Schulformen hätte.
„Ich möchte, dass allen bewusst ist, was eine Unterschrift bei dem jetzt laufenden Volksbegehren bedeutet“, erklärt Uwe Rottermund sein Anliegen. „Es geht nicht um ein einfaches „Ja“ zu einer längeren Schulzeit. Gegenstand des Volksbegehrens ist vielmehr ein konkreter Gesetzentwurf der Initiative „G9-Jetzt-NRW“. Und der sieht die Rückkehr zum Halbtagsgymnasium zu Lasten anderer Schulformen vor.“
Konkret sollen Unterrichtsstunden bei den anderen Schulformen gestrichen und den Gymnasien zugeschlagen werden, um die angestrebten Änderungen zu finanzieren. Bei einem erfolgreichen Volksbegehren wären von diesen Streichungen auch im Kreis Höxter alle Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen sowie der Sekundar- und Gesamtschulen betroffen.
„Zu Recht warnen deshalb Eltern- und Lehrerverbände vor einem „Ja“ zu dieser Initiative“, berichtet der Landtagskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „In verschiedenen Städten haben sich die örtlichen Stadtschulpflegschaften entsprechend positioniert.“ Auch im Kreis Höxter wäre das im Interesse der Aufklärung der Bevölkerung zu begrüßen.
Uwe Rottermund weist darauf hin, dass seine Partei mit dem Konzept der individuellen Lernzeiten den Streit um die Schulzeiten überwindet. „Wir GRÜNEN stehen für die Möglichkeit, an jedem Gymnasium G9 machen zu können – ohne anderen Schulformen Unterricht wegzunehmen.“
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