Im Rahmen der Berichterstattung im Zuge der Anzeige gegen die Intendantin des Paderborner Theaters, Katharina Kreuzhage, durch Peter Eichenseher nimmt der Kreisverband Höxter wie folgt Stellung:
Das gemeinsame Handeln gegen den gesellschaftlichen Ruck nach rechts muss auf verschiedenste Art und Weise erfolgen. In Zeiten, wo Solidarität und Mitmenschlichkeit von rechtsgerichteten radikalen Gruppierungen niedergebrüllt werden, ein politischer Dialog kaum noch möglich ist und freie Berichterstattung behindert und bedroht wird, in Zeiten, wo Neonazis, PEGIDA und die AfD den Schulterschluss üben, darf nicht mehr weggeschaut und geschwiegen werden.
Und genau deshalb ist die Provokation in der Grafik im Programmheft des Theaters Paderborn leider mehr als richtig, mit der das Stück »Andorra« angekündigt wurde! Die Zeit des Verharmlosens und Wegduckens ist vorbei. Der Intendantin und dem gesamten Theater ist deshalb der Rücken zu stärken. Demokratiefeinden muss Einhalt geboten werden. Wir sind dankbar, dass auch Kulturschaffende mit uns versuchen aufzurütteln. Verharmlosung können wir uns nicht mehr leisten. Die Zivilgesellschaft ist immer mehr gefordert, Flagge zu zeigen gegen Hetze, Nazipropaganda und Gewalt, gegen die Angriffe auf die Demokratie und den Rechtsstaat. Das sehen auch wir GRÜNE im Kreis Höxter als unaufgebbare Aufgabe und unsere demokratische Pflicht.
Angesichts der geäußerten Positionen von Peter Eichenseher sind wir froh, dass er 2015 unsere Partei verlassen hat.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen fordern uns alle heraus, klar Position zu beziehen. Wir GRÜNE streiten unmissverständlich für die Demokratie, für den Rechtsstaat und für die Menschenrechte.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Kreisverband Höxter
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