Auf der Diskussionsveranstaltung der GRÜNEN Kreisverbände Lippe und Höxter zur Planung der SuedLink-Stromleitung sprach sich Wibke Brems für eine nachvollziehbare Auswahl des Trassenverlaufs und für eine Erdverkabelung zur Gesundheitsvorsorge aus.
Die Energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Diplom-Ingenieurin der Elektrotechnik ist, erläuterte, warum der Ausbau der Stromnetze in Deutschland notwendig ist. Sie wies darauf hin, dass durch den Umbau der Energieversorgung von verhältnismäßig wenigen großen konstant laufenden Kraftwerken hin zu einer Vielzahl an regenerativen Energieerzeugungsanlagen eine völlig neue Struktur der Energieerzeugung entsteht. Darauf müsse unter anderem durch eine Anpassung der Stromnetze reagiert werden. Nicht alle vorgeschlagenen Maßnahmen seien notwendig. Die SuedLink-Verbindung allerdings ist nach ihrer Ansicht unverzichtbar für das zukünftige Versorgungsnetz in Deutschland.
Bezüglich des Planverfahrens vertrat sie die Auffassung, dass bei der Trassenauswahl für die SuedLink-Verbindung die Entscheidungskriterien offen gelegt werden und nachvollziehbar sein müssen. Für besiedelte Bereiche setzt sie sich zum Schutz der Menschen für die Erdverkabelung ein.
Dr. Ute Röder, Leiterin des Bereichs Umwelt und Energie des Kreises Lippe, erläuterte den Einsatz der Landkreise für ein transparentes, plausibles und ergebnisoffenes Verfahren zur Trassenauswahl und die gutachterlich festgestellten Mängel an dem bisherigen Vorgehen des Netzbetreibers TenneT, der von Christian Horzetzky auf dem Podium vertreten wurde.
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