Ein guter erster Schritt wird gerade gemacht: die Industriebrache des Sägewerks wird abgeräumt. Das wird ein Filetstück der Landesgartenschau, ja vielleicht sogar ihr Herzstück. Ein bisher verlorener Bereich des Wesertals zwischen Höxter und Corvey wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der archäologische Schatz der Stadtwüstung Corvey wird endlich erschlossen. Darauf können sich alle freuen.
Hingegen sind die jetzt durchgeführten Fällungen und Rodungen am Bahndamm und an der Stadtmauer für viele Menschen schmerzlich. Es braucht in unseren Tagen völlig zu Recht gute Gründe für solche Maßnahmen. Ich habe mich ausführlich informiert und habe dadurch den Eindruck gewonnen, dass diese Eingriffe vertretbar sind. Wichtig dabei ist: es gibt eine intensive ökologische Begleitung der Planung. Auf die Naturschutzaspekte wird Rücksicht genommen, z. B. auf das Flohkraut und das Glaskraut und auf die Lebensräume der Eidechsen. Und es ist sichergestellt, dass verursachte Schäden ökologisch wieder ausgeglichen werden.
Wenn die Landesgartenschau nicht nur für die Attraktivität unserer Stadt und für uns, die wir hier leben, ein Gewinn wird, sondern auch für die Natur, dann wäre das ideal. Das sollte unser gemeinsames Ziel sein.
Kategorie
Nach der ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes ist klar: Dieser Gesetzentwurf aus dem Hause Reiche ist klimaschädlich, sozial [...]
Was die Bundesregierung unter dem Deckmantel einer „Pflegereform" vorlegt, verdient diese Bezeichnung kaum. Statt strukturelle Probleme [...]
Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein [...]