„Im Vergleich zu anderen Techniken und anderen Landnutzungen ist die Erzeugung von Strom durch Windräder eine saubere umweltfreundliche Technologie. Es gibt faktisch keinen Konflikt zwischen Flächen für die Windenergie und Flächen für den Trinkwasserschutz.“
Mit dieser klaren Aussage nimmt Anne Rehrmann, Co-Vorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter, Stellung zu einer alarmistischen Behauptung der AfD in Willebadessen. „Das Scheinargument der AfD ist ein weiterer unredlicher Versuch, massiv gegen den Ausbau der Windenergie in Willebadessen Stimmung zu machen. Inhaltlich sind die Forderungen Unsinn. Und gerade deswegen ist es wichtig, entschieden zu widersprechen“, macht die Löwenerin deutlich.
„Würde man die Forderung der AfD ernst nehmen, Windräder aus Wasserschutzgebieten der Zone II auszuschließen, so wäre nach diesem völlig übertriebenen Maßstab auch keine andere Nutzung in diesen Gebieten möglich“, ergänzt Josef Schlüter, Kreisvorsitzender der GRÜNEN. Als ein Beispiel nennt er Bundesstraßen und Bahnstrecken, die durch Wasserschutzgebiete verlaufen. „Das ist in der Zone II des Wasserschutzgebietes Bad Driburg – Weißenborn mit B 64 und Eggebahn der Fall.“ Die Beeinträchtigungen für die Umwelt etwa durch Abrieb und die potenziellen Gefahren durch Treib- und Betriebsstoffe seien dabei unvergleichlich höher als bei einem Windrad. „Selbst maschinelle Landwirtschaft dürfte nach der abwegigen Logik der AfD in Gebieten für die Trinkwassernutzung nicht betrieben werden“, schlussfolgert Josef Schlüter, der selbst als Landwirt tätig ist.
„Grundwasserschutz ist ein sehr wichtiges Anliegen“, fasst Anne Rehrmann zusammen. „Die Gefährdungen gehen allerdings nicht von der Windenergie aus. Im Gegenteil sind Windräder ein unverzichtbarer Teil des Klimaschutzes. Uns sollte daran gelegen sein, die schädlichen Klimaveränderungen nach Möglichkeit einzudämmen. Das heißt Dürren und Unwettern vorzubeugen und dadurch wirklich unser Grundwasser zu schützen“, stellt Anne Rehrmann klar.
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