B90/DIE GRÜNEN

DIE GRÜNEN IM KREIS HÖXTER

Den Widerstand weiter tragen


Entscheidung über Steinbruch Fürstenau fällt im Regionalrat

 

„Der Kampf gegen den Steinbruch bei Fürstenau ist noch lange nicht gewonnen. Die eigentliche Entscheidung steht erst noch bevor. Sie fällt der Regionalrat des Regierungsbezirks Detmold.“ Darauf weist Ludger Roters, Fraktionssprecher der Grünen im Rat der Stadt Höxter, hin. „Die Mitglieder des Regionalrates müssen mehrheitlich davon überzeugt werden, den Steinbruch abzulehnen. Anders ist der Steinbruch nicht zu verhindern.“

 

Ein erster Erfolg dieses Bemühens konnte jetzt bereits erzielt werden. Die Regionalratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, die auf Einladung der Grünen in Höxter zu einem Ortstermin nach Fürstenau gekommen war, lehnt das Vorhaben als überflüssig und unverträglich ab.

 

Kein Bedarf für weiteren Steinbruch

 

„Der Bedarf für eine weitere Abgrabungsfläche ist nicht gegeben“, zeigte sich Norbert Kortlüke, stellvertretender Sprecher der Regionalratsfraktion der Grünen, im Gespräch mit dem Verein „Kein Steinbruch in Fürstenau“ überzeugt. Die bestehenden Steinbrüche der Region seien alles andere als ausgelastet. In dieser Situation das Angebot zu vergrößern, sei wirtschaftspolitisch Unsinn.

 

Verkehrsanbindung nicht machbar

 

„Zudem ist nicht erkennbar, wie eine vernünftige Zuwegung zustande gebracht werden könnte.“ Weder über die wertvolle Eichenallee noch über die Ortschaften sei der zu erwartende LKW-Verkehr verträglich abzuwickeln, betont Norbert Kortlüke.

 

Verein leistet tolle Arbeit

 

„Die Argumente der Initiative haben inzwischen die Bevölkerung der betroffenen Ortschaften überzeugt und auch die einhellige Unterstützung des Rates der Stadt Höxter erhalten“, anerkennt Ludger Roters die Leistung von Barbara Draesner und des von ihr angeführten Vereins „Kein Steinbruch in Fürstenau“.

 

Lokale Politik ist noch stärker gefordert

„Der lokale Schulterschluss der Politik mit der Bevölkerung bleibt aber wertlos, wenn es nicht gelingt, auch den Regionalrat zu einer Ablehnung des Steinbruchs zu bewegen“, macht Ludger Roters unmissverständlich klar. „Es ist unsere Aufgabe als Lokalpolitiker, die nötige Überzeugungsarbeit im Regionalrat zu leisten. Hier ist besonders die CDU gefordert, die im Regionalrat über die Mehrheit verfügt. Gute Argumente gegen den Steinbruch in Fürstenau gibt es genug.“


weitere Informationen unter:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kein-steinbruch-in-fuerstenau.de


04.08.09 LR

 

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