BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

DIE GRÜNEN IM KREIS HÖXTER

Katastrophenfall konkret machen
Vorbereitungen für Grohnde-Kampagne laufen an

In Nachbarschaft eines Atomkraftwerkes sollte mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Darauf will die Grohnde-Kampagne am 9. März anlässlich des Jahrestags der Atomkatastrophe von Fukushima aufmerksam machen. Auch im Kreis Höxter haben sich jetzt erste Gruppen zusammen getan, um den Aktionstag vorzubereiten. Sie hoffen in den kommenden Wochen auf große Unterstützung aus der Bevölkerung, die mehrheitlich Atomstrom ablehnt.

 

„Im Umkreis von 40 Kilometern rund um das Atomkraftwerk Grohnde werden von lokalen Gruppen viele Aktionen vorbereitet. Sie alle haben das Ziel, auf die ständige Bedrohung durch das Atomkraftwerk hinzuweisen“, erläutert Thomas Erbe von der Grohnde-Kampagne. „Eine Atomkatastrophe im Ausmaß von Fukushima kann nicht ausgeschlossen werden. Welche verheerenden Folgen das im Weserbergland und weit darüber hinaus hätte, das wollen wir ansatzweise vor Augen führen.“

 

Tobias Darge von der Regionalkonferenz „Grohnde abschalten“ weist auf die gravierenden Sicherheitslücken im Katastrophenschutz hin. Die zugrunde gelegten Annahmen seien viel zu optimistisch und von den realen Katastrophen hinreichend widerlegt. Sein Fazit: „Vor einer echten Atomkatastrophe gibt es keinen Schutz.“

 

Aktionsvorschläge für den 9. März, eine Übersicht über alle geplanten Einzelaktionen und weiter führende Informationen wie z. B. eine aktuelle Studie zu den Schwachstellen des AKW Grohnde gibt es auf der Homepage

www.grohnde-kampagne.de

 

Im Kreis Höxter werden aktuell Aktionen in Bad Driburg, Beverungen, Brakel und Höxter vorbereitet.

 

Das nächste kreisweite Planungstreffen findet statt am

Dienstag, 19. Februar, 19 Uhr im Haus des Gastes, Am Markt 5 in Brakel.

 

Interessierte können sich an den Kreisverband der GRÜNEN wenden unter 05271 / 951070 oder ludger.roters[at]gruene-hoexter.de

 

„Alle Gruppen und Einzelpersonen sind eingeladen, sich mit einem selbst gewählten Streckenpunkt zu beteiligen und am 9. März sowie den weiteren Vorbereitungen dabei zu sein“, wirbt Thomas Erbe für eine breite Unterstützung der Aktions- und Menschenkette.
 

 

31.01.2013